Was die Wähler an der Politik so richtig nervt
Die Parteienlandschaft in Deutschland hat sich verändert, klare Mehrheiten werden selten.
Nicht nur die Parteien haben damit Probleme, wie das Hin und Her in Hessen zeigt:
Gebrochene Koalitionsausssagen und der wachsende Einfluss der Linken sind für viele Wähler ein großes Problem, wie eine aktuelle Umfrage von “Welt Online” zeigt.
http://www.welt.de
Das große Bibbern
Die Herzrate sinkt, die Muskeln versteifen sich, die Kontrolle über die Körperfunktionen lässt nach: Angststarre setzt ein. Das Phänomen ist aus der Natur bekannt.
Dass in einer Demokratie fast die gesamte politische Klasse starr vor Angst wird, ist eher selten.
Willkommen also in Deutschland!
http://www.tagesspiegel.de
21. März 2008 um 10:01 pm
http://www.welt.de , eine neoliberalere Berichterstattung im Internet habe ich selten gefunden, dass da Panik gegenüber den Linken verbreitet wird ist nicht verwunderlich!
31. März 2008 um 5:01 am
[...] politik die CDU am Status Quo interessiert wäre, hiesse das, sie würde > nichts verändern wollen, wenn sie an die Macht käme. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Sie will den Sozialstaat noch viel radikaler abbauen als die SPD. Tja. Ich glaub da nicht unbedingt dran.
Ich denke mal, am Ende des Tages hat die CDU auch nicht mehr vor wie die SPD.
> > Der “Mut, eingetretene Pfade verlassen” ist eine schöne Verharmlosung > von Verrat am Wähler.
Rot-Grün setzt einfach nicht das um, wofür ihre > Wähler sie wählen. Schröder betreibt genau das Gegenteil der Politik, > die er vor den Bundestagswahlen jeweils versprochen hat.
Das Problem ist hier halt die Fantasiewelt und die Wirklichkeit.
Kann der Sozialstaat noch finanziert werden? Das Problem ist ja das jeder den Sozialstaat will (oder zumindest die meisten) aber keiner Bereit ist dafuer zu Zahlen. Solange jeder den Grossen Rabatt Scheck vom Finanzamt will UND zur selben Zeit den Sozialstaat wird nichts passieren. Und viele Menschen scheinen nun einmal zu glauben das der Scheck vom Bund besser ist wie Investionen in Krankenhaeuser und dergleichen. > Und sind die > Grünen als Friedenspartei noch ernstzunehmen nach dem > NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien 1999? Ich denke mal da werden wir in einigen Jahren noch einmal eine Abspaltung sehen…. Macht Korrumpiert halt, und die Gruenen sind nun einmal zum Grossteil eine ‘68er Partei und eben diese Leute die damals auf die Strasse gingnen sind (zum grossteil) heute teil der Elite.
Da verliert man nun einmal leicht die Perspektive. > Aus so einer Position kann > man den USA schlecht vorwerfen, einen völkerrechtswidrigen Krieg im > Irak geführt zu haben. Man kann es ihnen trotzdem noch vorwerfen. Nur weil wir (als Land) wohl eindeutig Moralisch Korrupt sind heisst das noch lange nicht das wir still halten muessen wenn andere daneben langen.
Es ist halt leider doch immer noch einfacher den Fehler beim anderen zu sehen. > Und interessanterweise wurde dieser Vorwurf so > von Fischer und Schröder auch nie öffentlich erhoben. Sie wollten nur > diesmal nicht mitmachen - schön populistisch.
Nennt sich Politik, und viele Menschen hoeren nur was sie hoeren wollen. > > Nein. Wir haben uns von unserem Schlechten Gewissen mit dem Gruenen > > Punkt freigekauft. > > Ich habe zur damaligen Zeit die anklagende Literatur der > Umweltschutzbewegung geradezu verschlungen.
Auf fast alle damaligen > Forderungen ist mittlerweile eingegangen worden. Katalysatoren in > Autos sind Vorschrift, sie verbrauchen heutzutage sehr viel weniger > Treibstoff, die Filteranlagen für Industrieabfälle wurden verbessert, > es entweichen nicht mehr so viele Gifte in Luft und Gewässer.
Das ist wohl wahr, aber damals waren es noch andere Zeiten. Da waren Menschen dank des sauren Regens noch sensiblisiert.
Heutige Aktionen in dieser Art und Weise wuerden warscheinlich verpuffen. Zum einen weil die Medien kaum mitziehen wuerden und zum anderen weil die meisten Menschen wohl anfangen zu denken das das eh nur noch mehr Arbeitsplaetze kosten wird. > Natürlich gibt es immer noch eine Menge Entwicklungsbedarf, aber ohne > die genannten PR-Aktionen hätte es den Öffentlichen Druck nicht > gegeben, unter dem es zu den erwähnten Verbesserungen gekommen ist. Wohl richtig, aber das waren noch andere Zeiten, Mentalitaeten und vor allen Dingen solltest Du eines nicht vergessen: Viele der Aktivisten von Robin Wood [...]